Eltern bestätigen Gymnasium als beliebteste Schulform in Burgdorf – IGS-Anmeldungen gehen drastisch zurück!

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Nach ersten der CDU vorliegenden Erkenntnisse haben die Eltern der zukünftigen 5. Klässler das Gymnasium als beliebteste Schulform in Burdorf bestätigt. Im Gegensatz zu den steigenden Anmeldezahlungen am Gymnasium muss die neue Burgdorfer IGS mit einem drastischen Rückgang der Anmeldungen um ca. 30 % rechnen.

Der zukünftige 5. Jahrgang am Gymnasium schrammt damit knapp an der 7-Zügigkeit vorbei. Der neue 5. Jahrgang an der IGS wird vermutlich nur 4-zügig sein. Damit weicht der tatsächliche Elternwille deutlich von den Prognosen des Bürgermeisters ab, der eine 4-Zügigkeit für das Gymnasium und eine 6-Zügigkeit für die IGS unterstellt hat. Sollten sich diese Zahlen bestätigen, würde sich die Raumnot am Gymnasium weiter verschärfen.

Die CDU Burgdorf hat sofort reagiert. Mirco Zschoch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Burgdorf, stellt dem Bürgermeister im Rahmen einer aktuellen Anfrage folgende Fragen:

  1. Wieviel Schülerinnen und Schüler haben sich für die IGS angemeldet?
  2. Welche Zügigkeit ergibt sich für den zukünftigen 5. Jahrgang an der IGS?
  3. Wie hoch sind die Abweichungen im Vergleich zur bisherigen Prognose?
  4. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für die Raumsituation im Realschulgebäude?
  5. Wieviel Schülerinnen und Schüler haben sich für das Gymnasium angemeldet?
  6. Welche Zügigkeit ergibt sich für den zukünftigen 5. Jahrgang am Gymnasium?
  7. Wie hoch sind die Abweichungen im Vergleich zur bisherigen Prognose?
  8. Welche Konsequenzen ergeben sich hieraus für die Raumsituation am Gymnasium?

"Der eindeutige Elternwille muss sich auch bei den Investitionen im Schulbereich widerspiegeln", fordert Zschoch. "Sollten sich diese Zahlen bestätigen, müssen die Neubauplanungen für die IGS umgehend gestoppt werden", so der CDU-Fraktionschef weiter. Es wäre grotesk, über 40 Millionen Steuergelder in eine überdimensionierte IGS zu pumpen, während das Gymnasium aus allen Nähten platzt.

Wir dürfen gespannt sein, mit welchen neuen Ausreden sich der Bürgermeister an dieser Stelle rechtfertigen wird.

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